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	<title>Hula Blitz &#187; Gedankenwelt</title>
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		<title>K. Meyer &#8211; Chancengleichheit = gleiche Chancen?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 16:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Kirsten Meyer argumentiert in "Warum sollten Chancen gleich sein? Chancengleichheit und Egalitarismuskritik" daf&#252;r, dass Kinder mit gleichen Begabungen unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft die gleichen Bildungschancen haben sollten. Doch wie ist es zu verstehen, wenn Meyer sagt, es handele sich dabei um eine "streng egalit&#228;re" Forderung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kirsten Meyer argumentiert in &#8220;Warum sollten Chancen gleich sein? Chancengleichheit und Egalitarismuskritik&#8221; daf&#252;r, dass Kinder mit gleichen Begabungen unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft die gleichen Bildungschancen haben sollten. Doch wie ist es zu verstehen, wenn Meyer sagt, es handele sich dabei um eine &#8220;streng egalit&#228;re&#8221; Forderung?</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_801" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><img class="size-medium wp-image-801 " title="Chancengleichheit auf Bildung" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/DSC01290-300x225.jpg" alt="Chancengleichheit: Bildung f&#252;r alle!" width="300" height="225" /></strong><p class="wp-caption-text">Chancengleichheit: Bildung f&#252;r alle!</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Kirsten Meyer legt dar, dass Chancengleichheit durchaus &#8220;streng egalit&#228;r&#8221; sei</strong>, weil es bei vielen Forderungen nach eben dieser Chancengleichheit unverzichtbar ist, explizit auf die Gleichheit der Chancen hinzuweisen. Um Meyers Argumentation folgen zu k&#246;nnen, muss zun&#228;chst der Begriff &#8220;Chance&#8221; gekl&#228;rt werden. Chance bezieht sich allgemein auf die Beziehung zwischen einem Menschen und einem Ziel, aber dennoch &#8211; so Meyer &#8211; gibt es mindestens drei Definitions-Varianten:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Einer Person stehen keine Hindernisse im Weg.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Es besteht die Aussicht oder die Wahrscheinlichkeit auf die Realisierung gewisser Ziele einer Person oder einer Gruppe.</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Eine Person hat die M&#246;glichkeit<em> (&#8221;opportunity&#8221; von Engl. &#8220;equality of opportunities&#8221;)</em> ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wobei die Gelegenheit v&#246;llig frei genutzt werden kann, aber nicht genutzt werden muss.</p>
<p>Die Aussage, dass alle Kinder mit gleicher Begabung unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft die gleichen Bildungschancen haben sollten, wirkt zun&#228;chst nicht streng egalit&#228;r, sondern rein rhetorisch, um den Einbezug aller Kinder mit Nachdruck deutlich zu betonen. Diese Forderung h&#228;tte zur Folge, dass alle Hindernisse, die einen Schulbesuch verhindern, aus dem Weg ger&#228;umt werden m&#252;ssten (z.B. Schulen in Reichweite, Schule bezahlbar / kostenfrei, &#8230; ). Auf diese Weise stiege f&#252;r viele Kinder die Wahrscheinlichkeit einen Schulbesuch zu realisieren. Doch diese M&#246;glichkeit kann jedes Kind gleicherma&#223;en v&#246;llig freiwillig nutzen &#8211; oder nicht nutzen. Meyer schreibt,<strong> &#8220;eine solche Forderung w&#252;rde sich gegen Diskriminierung richten&#8221;</strong>, was durchaus wichtig und richtig ist. Dennoch spinnt Kirsten Meyer die Gedanken weiter und zeigt die streng egalit&#228;ren Elemente der Forderung nach gleicher Schulbildung f&#252;r alle auf.</p>
<p>Meyer behauptet, &#8220;wenn gefordert wird, dass zwei Personen die gleichen Chancen auf das Erreichen eines Zieles haben sollten, dann k&#246;nnte gefordert sein, dass es f&#252;r beide gleich wahrscheinlich sein soll dieses Ziel zu erreichen.&#8221; Chance wird in diesem Fall als ausdr&#252;ckliche Erwartung verstanden. Chancengleichheit bedeutet demnach &#8220;gleiche Wahrscheinlichkeit oder gleich gute M&#246;glichkeit&#8221;. Fakt ist, dass nach wie vor Kinder aus sozial h&#246;heren Schichten h&#228;ufiger Abitur machen, als Kinder mit sozial schw&#228;cherem Hintergrund.<strong> Chancengleicheit streng egalit&#228;r verstanden, verlangt, dass Kinder ungeachtet ihrer Herkunft, gleich gute M&#246;glichkeiten haben sollten, Abitur zu machen.</strong> Meyer formuliert es wie folgt: &#8220;Wenn einige mehr M&#246;glichkeiten haben, als andere, dann sollten diejenigen, die weniger haben, zus&#228;tzliche M&#246;glichkeiten haben, <em>weil</em> die anderen mehr haben als sie.&#8221;</p>
<p><strong>Es reicht also nicht, gen&#252;gend kostenfreie / bezahlbare, erreichbare Schulen bereit zu stellen, es muss vielmehr explizite Unterst&#252;tzung f&#252;r Kinder aus sozial schw&#228;cheren Familien geben, um Chancengleichheit sicher zu stellen.</strong></p>

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		<title>T. Modleski oder Feminismus in Seifenopern?!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 18:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

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		<description><![CDATA[„In der Tat, ich w&#252;rde gerne behaupten, dass so genannte Seifenopern nicht v&#246;llig in Konflikt stehen mit bereits wachsender, aber dennoch embryonaler feministischer &#196;sthetik.“, so die Professorin Tania Modleski von der University of Southern California. Doch wie kommt sie darauf, dass zwei so v&#246;llig gegens&#228;tzliche Dinge kompatibel miteinander seien? Wo um alles in der Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„In der Tat, ich w&#252;rde gerne behaupten, dass so genannte Seifenopern nicht v&#246;llig in Konflikt stehen mit bereits wachsender, aber dennoch embryonaler feministischer &#196;sthetik.“, so die Professorin Tania Modleski von der University of Southern California. Doch wie kommt sie darauf, dass zwei so v&#246;llig gegens&#228;tzliche Dinge kompatibel miteinander seien? <strong>Wo um alles in der Welt sieht Modleski Feminismus in <em>Dallas, Gute Zeiten Schlechte Zeiten</em> oder <em>Verbotene Liebe?</em></strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img title="GZSZ" src="http://schaalseejung.files.wordpress.com/2009/09/gzsz1.jpg" alt="deutsche Seifen Oper GZSZ" width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">deutsche Seifen Oper GZSZ</p></div>
<p>Seifenopern werden allgemein als sehr <strong>feminines Genre </strong>angesehen, mit vielen weiblichen Charakteristika. In ihrem Buch „Loving with Vengeance“, beginnt Modleski ihr Argument, dass Seifenopern und Feminismus keinesfalls g&#228;nzlich gegens&#228;tzlich seien, indem sie auf die „Grenzenlosigket“ der Seifenopern und ihren Gemeinschaftssinn f&#246;rdernden Charakter hinweist. Frauen h&#228;tten bereits eine Weise zu leben gefunden, in der sie sich nicht st&#228;ndig selbst in den Mittelpunkt stellen m&#252;ssten. Dies ist vergleichbar mit dem nicht existierenden Protagonisten in Seifenopern (es gibt immer viele Hauptcharaktere) und der dadurch er&#246;ffneten M&#246;glichkeit, dass ein Zuschauer sich mit mehreren Charakteren identifizieren kann. Modleski zitiert Mark Poster, „das Gef&#252;hl das Zentrum der Sch&#246;pfung zu sein, ist typisch f&#252;r die Ego-Struktur eines gutb&#252;rgerlichen Mannes“. Seifenopern oder Frauenliteratur ist eine Weise, die Poster als „Prozess ohne Progression“ bezeichnet, ist also in einer Weise die <strong>weibliche Antwort auf lange Jahre M&#228;nner dominierter Film- und Literaturgeschichte.</strong> Frauen distanzieren sich selbst von diesen traditionellen,   maskulinen Strukturen, folglich starten sie eine Emanzipation.</p>
<p><strong>Modleski erkennt die sehr femininen Charakteristika von Seifenopern an, sie betont diese sogar</strong>, „Katastrophen in Seifenopern liefern Gelegenheiten f&#252;r Leute zusammenzukommen, sich zu konfrontieren und starke Emotionen auszuleben und zu erforschen.“ Emotionen zu zeigen, Probleme und Konflikte immer wieder durch zu diskutieren und sie viel Zeit f&#252;r ausf&#252;hrliche Gespr&#228;che zu nehmen – all das ist allgemein bekannt als typisch f&#252;r Frauen. (Sehr stereotypisch.) Was ist also mit der zuvor erw&#228;hnten Emanzipation geschehen? Tats&#228;chlich hei&#223;t Emanzipation der Frau nicht, dass sie werden muss wie ein Mann. Frauen m&#252;ssen beginn der Welt das Gegenteil beizubringen, weil es ein Fakt ist, dass es zwei verschiedene Geschlechter gibt, sowohl biologisch, als auch sozial, die jeweils unterschiedliche St&#228;rken und Schw&#228;chen haben. Dennoch verdienen beide ihren Respekt.</p>
<p>Es wird behauptet, Seifenopern w&#252;rden kollektive Fantasien aller Frauen zeigen. Modleski kennt schon die typischen Reaktionen anderer Feministinnen, „zum Schrecken vieler feministischer Kritiker_innen, ist die st&#228;rkste Traumvorstellung, die in Seifenopern gezeigt wird, die einer selbstgen&#252;gsamen Familie“. Sehr fragw&#252;rdig. Ist<strong> Familie und Haushalt ein Lieblingsthema von Frauen</strong>, weil sie von klein auf dazu erzogen wurden, ihrem sozialen Geschlecht (weiblich) gerecht zu werden? Oder ist es das biologische Geschlecht, der nat&#252;rlich Weg des Lebens, der Frauen dazu veranlasst sich mehr Gedanken um Familie und Haushalt zu machen, als M&#228;nner es in der Regel tun? (Ich &#252;bertreibe.) Und da Frauen gar nicht wie M&#228;nner sein sollten, nur um respektiert zu werden, sollten sie nicht einfach stolze, f&#252;rsorgliche und fabelhafte M&#252;tter werden?</p>
<div id="attachment_675" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://thelazyscholar.com/2010/03/24/interview-tania-modleski-feminist-film-critic/"><img class="size-medium wp-image-675" title="tania-modleski" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/tania-modleski-225x300.jpg" alt="Tania Modleski, Professorin aus Kalifornien" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tania Modleski, Professorin aus Kalifornien</p></div>
<p>Seifenopern bieten eine Traum-Version von einer „<em>erweiterten </em>Familie, das direkte Gegenteil der isolierten Kleinfamilie einer Hausfrau“, f&#252;r einsame Hausfrauen. Aber<strong> nat&#252;rlich ist die Fernsehserie &#252;berhaupt kein Ausweg aus dieser Isolation einer Hausfrau</strong>. Es ist also deutlich zu sagen: Seifenopern sind aller h&#246;chstens ein klitzekleiner Schritt in Richtung Emanzipation, aber sie werden niemals f&#252;r eine reale Ver&#228;nderung dienen. Frauen – genau wie M&#228;nner – verdienen Respekt f&#252;r alles, was sie tun, was sie m&#246;gen, einfach f&#252;r das, was sie sind. Sie verdienen eine gleich respektvolle Behandlung, egal ob sie lieber einen Job haben wollen oder den Haushalt f&#252;hren, genau wie M&#228;nner.</p>
<p>Mit R&#252;cksicht auf feministische &#196;sthetik, Seifenopern k&#246;nnen absolut pro-feministisch oder aber das genaue Gegenteil sein. Diese Serien k&#246;nnten als Rahmen dienen, durch die weibliche Perspektiven kanalisiert werden k&#246;nnten, aber andererseits werden vielleicht einfach Frauen dargestellt, so wie die Gesellschaft sie sehen m&#246;chte. Letztendlich liegt es in den H&#228;nden des Produzenten. Modleskis Aussage, dass Seifenopern nicht v&#246;llig in Konflikt mit Feminismus stehen, ist sehr clever formuliert, es  l&#228;sst Raum f&#252;r Verbesserung. Sie sieht ganz deutlich, <strong>„Als Feministinnen, haben wir die Verantwortung kreativere, ehrlichere und interessantere Wege der Emanzipation zu finden, als die, die die Massenkultur uns liefert.“</strong></p>
<h5>Buch: Tania Modleski, &#8220;the Search for Tomorrow in Today&#8217;s Soap Opera&#8221;, in Loving with Vengeance: Mass-Produced Fantasies of Women (Hamden, CT: Archon Books, 1982)</h5>
<p> <br/> <br/></p>

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		<title>&#220;ber die Zeit &#8211; ein Gedicht</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 17:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag stand da,

in seinem rosaroten Lichtgewand.

Irgendwo, irgendwie, irgendwann.



Jede Vergangenheit betrachtet man in neuem Licht,

pl&#246;tzlich hat man eine andere Sicht

der Dinge. Es scheint so,

als w&#228;r’ es eine Diashow.

Highlights bleiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://www.hulablitz.de/zeit-gedicht/dsc08643/' title='Zeit Licht Poesie'><img width="150" height="150" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/DSC08643-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Zeit Licht Poesie" /></a>
<a href='http://www.hulablitz.de/zeit-gedicht/dsc08643-2/' title='Strand Sonnenuntergang'><img width="150" height="150" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/DSC086431-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Strand Sonnenuntergang" /></a>
<a href='http://www.hulablitz.de/zeit-gedicht/dsc08643-3/' title='Strand Wolken'><img width="150" height="150" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/DSC086432-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Strand Wolken" /></a>

<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Tag stand da,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">in seinem rosaroten Lichtgewand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Irgendwo, irgendwie, irgendwann.</p>
<p> <br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jede Vergangenheit betrachtet man in neuem Licht,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">pl&#246;tzlich hat man eine andere Sicht</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">der Dinge. Es scheint so,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">als w&#228;r’ es eine Diashow.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Highlights bleiben im Ged&#228;chtnis</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">sind ein buntes Verm&#228;chtnis</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">F&#252;r die Nachwelt,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">deren Handeln</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">und Wandeln</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">nun missf&#228;llt.</p>
<p> <br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Tag steht da,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">in einem rosaroten Lichtgewand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Irgendwo, irgendwie, irgendwann.</p>
<p> <br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">behandele ich wie den letzten,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">wei&#223; ihn herzlichst zu sch&#228;tzen,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">damit ich nicht verzag’</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">nutze ich jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Carpe diem, mach das Beste draus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Leben in Saus und Braus,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">in H&#252;lle und F&#252;lle, es ist in aller Munde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf diese Weise</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gehen wir vor die Hunde,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">hinterlassen eine Schneise,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">eine tiefe Wunde.</p>
<p> <br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Tag wird dastehen,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">in seinem rosaroten Lichtgewand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Irgendwo, irgendwie, irgendwann.</p>
<p> <br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein lustvoller Blick voraus</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ist niemals ein Graus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">- Die Zeit heilt alle Wunden,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">- Jeder Schmerz ist dann verschwunden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eine Freundin ist die Zukunft,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">sie betrachtet mich mit Gunst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">- Was war wird verziehen und vergessen,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">- ich hab’ es alles schon gefressen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zukunft meine Treue,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Vergangenheit hei&#223;t Reue.</p>
<p> <br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Tag der war, ist oder wird,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">ob rosarot und lichten oder dunkel und tot,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">irgendwo, irgendwie, irgendwann,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">muss ein jeder begreifen – mit Vernunft –</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">eines sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses gewaltige Donnern und Beben</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">ist dein Leben!</p>
<p><br/> <br/></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">

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		<title>Was hat Wirtschaft mit Ethik zu tun?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 21:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA["Wer nichts wird, wird Wirt" - klingt einfach, ist es aber gar nicht. Gerade in der Wirtschaft tun sich st&#228;ndig viele kritische Fragen auf &#252;ber das richtige Handeln. In wie fern geht es nur um Profit und Gewinnmaximierung? Widerspricht dieses Ziel ethischem Handeln? Genau damit besch&#228;ftigt sich die Wirtschaftsethik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Wer nichts wird, wird Wirt&#8221; &#8211; klingt einfach, ist es aber gar nicht. Gerade in der Wirtschaft tun sich st&#228;ndig viele kritische Fragen auf &#252;ber das </em><em>richtige Handeln. In wie fern geht es nur um Profit und Gewinnmaximierung? Widerspricht dieses Ziel ethischem Handeln? Genau damit besch&#228;ftigt sich die <strong>Wirtschaftsethik.</strong></em></p>
<p>Wirtschaftsethik ist eine von mehreren verschiedenen so genannten Bereichsethiken.<strong> Mensch kann zwischen einer engeren und einer umfassenderen Bedeutung unterscheiden</strong>. Ersterem liegt folgende Frage zugrunde: Welche moralischen Werte sollten Unternehmen/Manager/ wirtschaftliche F&#252;hrungskr&#228;fte in ihrem Wirtschaftshandeln ber&#252;cksichtigen? In solchen Positionen sollten ganz allgemein gewisse „moralische Leitplanken“ beachtet werden, zu denen der faire Wettbewerb und faire Arbeitsbedingungen gez&#228;hlt werden k&#246;nnen; konkret gesagt: Keine Kartellbildung, keine Korruption, Schutz der nat&#252;rlichen Umwelt, Frauen und M&#228;nner bekommen gleiches Gehalt, usw. Diese engere Bedeutung von Wirtschaftsethik kann auch unter Unternehmensethik zusammengefasst werden. H&#228;ufig werden die beiden Begriffe sogar synonym verwendet.</p>
<p><strong>Im weiteren Sinne schlie&#223;t die Wirtschaftsethik alle moralisch relevanten Fragen im wirtschaftlichen Handeln der Menschen ein</strong>, was weit &#252;ber das Handeln von Unternehmen hinausgeht. Die Frage nach der ethischen Vertretbarkeit beginnt beim einfachen, kleinen Kunden oder Konsumenten, sprich bei jedem_r einzelnen. Als K&#228;ufer w&#228;hlen wir nach unseren eigenen Werten, wo und was wir kaufen, deshalb k&#246;nnen wir von der Konsumentenmacht sprechen. Welche &#196;nderungen der Weltwirtschaft sind aus moralischen Gr&#252;nden geboten – ist eine weitere Frage, die Mensch in der Wirtschaftsethik stellt. Es geht also um globale Gerechtigkeit. Aber allen wirtschaftlichen Fragen zu Grunde, liegt nat&#252;rlich das Wirtschaftssystem. Welches Wirtschaftssystem ist aus moralischen Gr&#252;nden einem anderen vorzuziehen?</p>
<p>Nun, f&#252;r ein besseres Verst&#228;ndnis der ganzen Wirtschaftsethik-Idee, sollte folgendes – Wirtschaftssysteme, Globale Gerechtigkeit, Konsumentenmacht, Unternehmensethik – ein wenig fester ins Auge gefasst werden.</p>
<p>In vielen Staaten unserer Erde finden wir eine <strong>Marktwirtschaft/Kapitalismus</strong>. Dieses Wirtschaftssystem wird durch Privateigentum auch an den Produktionsmitteln charakterisiert. Arbeitskr&#228;fte, G&#252;ter und Dienstleistungen werden &#252;ber M&#228;rkte getauscht. Die einzelnen Preise aller G&#252;ter ergeben sich durch Angebot und Nachfrage, wodurch ein Konkurrenzmechanismus entsteht. Das prim&#228;re Anliegen der Marktwirtschaft ist die Kapitalvermehrung, es geht immer darum, den maximalen Profit zu erzielen.</p>
<p>Im Gegensatz zur Marktwirtschaft beruht die<strong> sozialistische Planwirtschaft </strong>auf einer Verstaatlichung der Produktion. Die gesamte Steuerung und Distribution der G&#252;ter funktioniert nach Plan, was bedeutet, dass die Produktion vom Bedarf abh&#228;ngig ist und nicht vom Gewinn. Folglich wird auf die f&#252;r die Marktwirtschaft typische Konkurrenz verzichtet und stattdessen gr&#246;&#223;erer Wert auf die Gemeinschaft gelegt. Mensch produziert f&#252;r Andere und teilt in einem wechselseitigen Prozess.</p>
<p>F&#252;r die <strong>sozialistische Planwirtschaft </strong>sprechen viele humanistisch-soziale Gr&#252;nde. Aber erfahrungsgem&#228;&#223; ist sie<strong> im Vergleich</strong> leider ineffizienter als die <strong>Marktwirtschaft</strong>. Diese Ineffizienz an sich ist nicht moralisch verwerflich. Erst bei auftretenden M&#228;ngeln, entstehen moralische Bedenken. Das Hauptproblem, dass die sozialistische Planwirtschaft allerdings mit sich bringt, ist die Tendenz zum politischen Totalitarismus, welcher vollkommen inakzeptabel ist. Kapitalismus ist im Vergleich erfahrungsgem&#228;&#223; effizienter. Doch der Wohlstand, den der Kapitalismus in der Regel mit sich bringt, ist kein moralisches Gut. Aktuell zeigten Bankenkrise und &#214;lkatastrophe welch verheerende Auswirkungen die Marktwirtschaft haben kann. Das Ziel der Gewinnmaximierung f&#252;hrt unweigerlich in das &#246;konomisch-moralische-Dilemma. Mensch kann im Kapitalismus h&#228;ufig nicht moralisch handeln, da er/sie sonst von den Konkurrenten &#252;berrollt w&#252;rde und eine Niederlage hinnehmen m&#252;sste. Weder der Sozialismus, noch der Kapitalismus scheinen ein optimales, ethisch v&#246;llig vertretbares Wirtschaftssystem zu sein.</p>
<p>Nun gibt es allerdings nicht nur diese beiden „Rein“-Formen. In Deutschland zum Beispiel haben wir statt des <strong>radikalen (Manchester) Kapitalismus eine soziale Marktwirtschaft</strong>. D. h. der Staat kann eingreifen und das Geschehen auf dem Markt durch Gesetze regulieren. So soll automatisch ein moralischeres Handeln gew&#228;hrleistet werden. Erfahrungsgem&#228;&#223; funktioniert diese „Einhegung des Kapitalismus“ im nationalstaatlichen Rahmen gut, allerdings leben wir in Zeiten der Globalisierung. Wirtschaft wird global betrieben, Politik aber nur nationalstaatlich, das bedeutet, wenn z. B. in Deutschland  die Steuern erh&#246;ht werden, ziehen Firmen einfach in L&#228;nder um, in denen die Steuern nach wie vor niedrig sind. In Europa ist die Antwort darauf die EU-Politik. Wobei eine internationale/globale Wirtschaftsordnung (ein Weltstaat?) durchaus kritisch zu betrachten ist.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 305px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Peter_Singer_MIT_Veritas.jpg"><img class="     " title="Peter Singer" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Peter_Singer_MIT_Veritas.jpg" alt="Der Philosoph Peter Singer" width="295" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Der Philosoph Peter Singer</p></div>
<p>Der n&#228;chste wichtige zu diskutierende Punkt in der Wirtschaftsethik ist die<strong> globale Gerechtigkeit</strong>. Einen Ansto&#223; dazu gab <strong>Peter Singer</strong> mit folgenden beiden Pr&#228;missen:</p>
<p>1.Leiden und Tod in Folge von Mangel an Nahrung, Schutz und medizinischer Versorgung sind etwas schlechtes.</p>
<p>2.Wer in der Lage ist, etwas schlechtes zu verhindern, ohne etwas opfern zu m&#252;ssen, das moralisch vergleichbar ist, sollte es tun.</p>
<p>Um seine Pr&#228;missen zu erl&#228;utern, nennt Peter Singer folgendes Beispiel: „Sie kommen an einem Teich vorbei, in dem gerade ein Kind zu ertrinken droht. Wenn Sie ins Wasser springen um das Kind zu retten, ruinieren Sie ihre Kleidung im Wert von 200,-€“. Es ist schlecht, wenn das Kind ertrinkt und stirbt. Gegen den Tod des Kindes sind 200,-€ gar nichts, ergo ist es moralisch richtig, das Kind zu retten. Dieses Beispiel ist analog zum globalen Ma&#223;stab. Peter Singer spricht sich demnach explizit f&#252;r eine massive Umverteilung aus.<strong> Laut Singer sei es unsere moralische Pflicht, Hunger, Armut und Not an jedem Ort dieser Welt, so gut wir verm&#246;gen, zu verhindern.</strong> Es handelt sich um moralischen Universalismus und Egalitarismus, wobei jegliche Art von Rassismus und Speziezismus au&#223;en vor gelassen werden muss.</p>
<p>Gegen diesen doch sehr drastischen Standpunkt Singers, bei dem jeder einzelne Mensch Rechte und Pflichten hat – allen gegen&#252;ber, sprechen sich <strong>moralische Partikularisten </strong>im Sinne von <strong>„Blut ist dicker als Wasser“</strong> aus. Die Partikularisten fragen sich, ob es nicht auch eine Pflicht zur Parteilichkeit gebe. Ist ein Mensch nicht verpflichtet, sich zun&#228;chst um Kinder, Angeh&#246;rige und Freunde zu k&#252;mmern, als wildfremden Menschen zu helfen? Sie schr&#228;nken daher ein, wem man wie hilft, h&#228;ngt von der Beziehung zueinander ab. Demnach gehen Partikularisten genau wie Singer davon aus, dass man allen Menschen – auch denen anderer L&#228;nder und anderer Kulturen – zu Hilfe verpflichtet sei, allerdings in einem geringeren Ausma&#223; als denen der eigenen Gesellschaft.</p>
<p>Des weiteren wird in der Wirtschaftsethik die <strong>Konsumentenmacht</strong> beleuchtet. Was muss jede_r einzelne als privater Konsument moralisch bei Kauf- und Konsumentscheidungen beachten? Die Grundregel sollte lauten: Solche Produzenten und Anbieter durch mein Verhalten belohnen, die moralisch anst&#228;ndig produzieren und wirtschaften, bzw. moralisch bedenkliche Anbieter durch Kaufverweigerung abstrafen und nach M&#246;glichkeit vom Markt dr&#228;ngen. Dieses vom Markt dr&#228;ngen schafft nat&#252;rlich kein einzelner Konsument, deshalb sollte ein_e jede_r Verantwortung &#252;bernehmen und seine Mitmenschen alarmieren, um so eine Massenbewegung hervorzurufen. Gerade in Deutschland herrscht eine extreme dumping Kultur und besonders hier sollte Mensch beginnen einen fairen Preis f&#252;r Produkte zu zahlen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><img class="   " title="fairtrade" src="http://campus.nccedu.com/ezine/articles/download/image/fairtrade" alt="Das Fairtrade Siegel" width="252" height="296" /><p class="wp-caption-text">Das Fairtrade Siegel</p></div>
<p>Es l&#228;sst sich feststellen, dass Wirtschaftsethik nicht nur <strong>Unternehmensethik</strong> meint, obwohl eben dieses Thema besonders schwer wiegt. Wie erreicht man bei Wirtschaftsakteuren moralisches Verhalten, trotz <strong>&#246;konomisch-moralischem-Dilemma? Vier Reaktionen </strong>auf diese Frage:</p>
<p>1.Nach der Lehre von Adam Smith stellt sich diese Frage/dieses Problem gar nicht.</p>
<p>2.Def&#228;tismus: Es gibt keine L&#246;sung, wir m&#252;ssen uns mit dieser teilweise unfairen Situation abfinden.</p>
<p>3.Moralisches Verhalten muss anerzogen werden (Peter Ulrich)</p>
<p>4.Es m&#252;ssen gesetzliche Rahmenbedingungen f&#252;r moralisches Handeln geschaffen werden (Karl Homann)</p>
<p><strong>Fest steht: Wirtschaftsethik ist ein weites Feld, in dem noch viel Diskussionsbedarf besteht.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>

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		<title>Ist Gleichheit wirklich n&#246;tig? &#8211; Harry Frankfurt</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 22:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Harry Frankfurt ist ein US-amerikanischer Philosoph und emeritierter Professor an der Princeton University. In seinem Werk &#8220;Necessity, Volition, and Love&#8221; kann Mensch u. a. einen interessanten Essay &#252;ber Frankfurts Ansichten zum Thema Gleichheit lesen. In dem Text „Equality and Respect“ vertritt Frankfurt die These, dass Gleichheit kein intrinsischer moralischer Wert sei. Damit bef&#252;rwortet er weder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Harry Frankfurt ist ein US-amerikanischer Philosoph</strong> und emeritierter Professor an der Princeton University. In seinem Werk &#8220;Necessity, Volition, and Love&#8221; kann Mensch u. a. einen interessanten Essay &#252;ber Frankfurts Ansichten zum Thema Gleichheit lesen. In dem Text „Equality and Respect“ vertritt Frankfurt die These, dass Gleichheit kein intrinsischer moralischer Wert sei. Damit bef&#252;rwortet er weder Ungleichheit, noch spricht er sich gegen Anstrengungen der Gleichheit zugunsten  aus. Im Gegenteil, er unterst&#252;tzt im weitesten Sinne solcherlei Bem&#252;hungen. Aber diese &#220;berzeugung gr&#252;ndet sich nicht auf einen moralischen Wert der Gleichheit.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/f/fc/Harry_Frankfurt.gif"><img title="Harry Frankfurt Philosoph" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/f/fc/Harry_Frankfurt.gif" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Philosoph Harry Frankfurt</p></div>
<p>Frankfurt zu folge, hat <strong>das Streben nach Gleichheit eher einen instrumentellen Wert</strong>, denn mehr Gleichheit – egal welcher Art –  trage zur Vereinfachung bei, andere sozial w&#252;nschenswerte Ziele zu erreichen. Frankfurt geht davon aus, dass es kein egalit&#228;res Ideal gibt, das von ganz allein in irgendeiner Weise wertvoll w&#228;re. Wann immer der Egalit&#228;t ein Wert beigemessen wird, basiert dies tats&#228;chlich auf der F&#246;rderung eines anderen, wahren Wertes. Frankfurt argumentiert, dass es nicht moralisch wichtig sei, ob Menschen gleich viel verdienen oder das gleiche Verm&#246;gen besitzen, sondern, dass jeder Mensch schlichtweg genug hat – genug, um angemessen zu leben und nicht nur gerade eben zurecht zu kommen.</p>
<p>Frankfurts These zu folge, ist es also zun&#228;chst in keinster Weise kritisch zu betrachten, dass <strong>Frauen in Deutschland im Durchschnitt <a title="Fakten - Unterschiedliches Einkommen von Frauen und M&#228;nnern" href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=685&amp;langId=de">23% weniger</a> verdienen als M&#228;nner</strong>, solange sie ausreichend Gehalt bekommen, um davon gut zu leben. Gleichheit – gleiches Einkommen f&#252;r Mann und Frau – hat an sich keinen moralischen Wert. Dennoch gibt es Bestrebungen in diese Richtung, die darauf basieren, dass beiden Geschlechtern Respekt zu zollen sei. Es ist moralisch wertvoll, die Arbeit von M&#228;nnern, sowie von Frauen zu respektieren. Eine ungleiche Bezahlung ist respektlos. In diesem Sinne wird <strong>Gleichheit zum Instrument des respektvollen Handelns</strong> und somit wichtig.</p>
<div id="attachment_591" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-591" title="ein paar schuhe" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/CIMG1388-300x178.jpg" alt="ein paar schuhe" width="300" height="178" /><p class="wp-caption-text">Das Gleiche in gr&#252;n?</p></div>
<p>Harry Frankfurt argumentiert gegen die Auffassung, dass Gleichheit intrinsisch wertvoll sei, anhand des <strong>Beispiels eines guten Lebens</strong>. Frankfurt macht die Leser_innen zun&#228;chst mit einer pro-egalitaristischen Auffassung bekannt, mit Thomas Nagels Frage, wie es denn nicht teuflisch sein k&#246;nnte,  dass manche Menschen schon von Geburt an radikal schlechtere Lebensaussichten h&#228;tten, als andere. („How could it not be an evil that some people&#8217;s life prospects at birth are radically inferior to others?“). Eine Frage, die allen Leser_innen wohl zun&#228;chst vollkommen gerecht fertigt und plausibel vorkommen muss.</p>
<p>Im Folgenden widerlegt Frankfurt Nagels Position allerdings systematisch, indem er der Argumentationsweise der Verfechter eines egalit&#228;ren Systems den Boden entzieht. „Having less is compatible, after all, with having quite a bit; doing worse than others does not entail doing badly“, so Frankfurt. Es stellt sich folgende Frage: <strong>Warum sollte ein Leben, dessen Gegebenheiten schlechter sind, gleichzeitig ein schlechteres Leben sein? </strong>Denn, gemessen an welchen Umst&#228;nden ist es schlechter? Manch ein Mensch ist in der Lage zwei Autos zu finanzieren, ein_e andere_r vielleicht nur eins. In solch einem Falle ist Ungleichheit relativ egal. Menschen aus den unteren gesellschaftlichen Schichten betreffend, sollte Mensch sich klar sein, dass es keine unumg&#228;ngliche  Verbindung gibt zwischen „gesellschaftlich weit unten“ und „arm sein“ im Sinne von Armut als ernsthafte und moralisch verwerfliche Barriere f&#252;r ein gutes Leben. Sie haben – von der Gesellschaft anerkannt – weniger als die meisten, dennoch weist ihr Leben durchaus wertvolle Elemente auf.</p>
<p>Auch wenn Mensch weiterhin darauf besteht, dass Ungleichheit niemals vollkommen akzeptabel ist, kann der Philosoph Harry Frankfurt kontern. Seiner Meinung nach ist es unn&#246;tig jegliche Diskrepanz als teuflisch zu bezeichnen. Es ist doch vollends <strong>vertretbar, wenn gewisse Menschen das Gl&#252;ck haben, ein sehr gutes Leben f&#252;hren zu k&#246;nnen, andere hingegen „nur“ ein gutes Leben</strong>. „Inequality is, after all, a purely formal characteristic“ und formelle Kriterien spielen nur dann eine Rolle, wenn Mensch ihnen Wichtigkeit zuspricht. Auf das Beispiel der Lebensqualit&#228;t bezogen, beginnen  Menschen folglich erst zu behaupten, ihr Leben sei gut oder schlecht, wenn sie es mit anderen vergleichen.</p>
<p>Frankfurt schlie&#223;t, dass das eigentliche Problem nicht die Ungleichheit ist, sondern „the evil lies simply in the unmistakable fact that bad lives are bad“. Damit wird deutlich, <strong>wie wichtig es ist, die Konditionen zu schaffen, dass jede_r ein gutes Leben f&#252;hren kann</strong>. Einige Menschen genie&#223;en deutlich angenehmere Lebensumst&#228;nde, woraus wir lernen, dass zumindest die M&#246;glichkeiten bereits gegeben sind. Eine bestimmte „nur“ gute Lebensqualit&#228;t muss f&#252;r jede_n gegeben sein. Aber die Variationen „gut“, „besser“, „am besten“ sind laut Frankfurt bestens vertretbare Ungleichheiten. W&#246;rtlich: „It will presumably be conceded that one good life may be less good than another, and hence that mere inferiority does not entail that a life is necessarily bad.“</p>

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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 17:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie viel kostet die Welt und wann k&#246;nnen Sie liefern?

Ich wohne in der Gibts-Nicht-Str. 88

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-521" title="g&#228;hnende Leere" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/kanada-06-024-300x225.jpg" alt="g&#228;hnende Leere" width="300" height="225" /></p>
<p>Wie viel kostet die Welt und wann k&#246;nnen Sie liefern?</p>
<p>Ich wohne in der Gibts-Nicht-Str. 88</p>
<p>Postleitzahl 0 8 15 Lange-Weilen,</p>
<p>das ist ein Vorort von G&#228;hnende-Leere. <br/> <br/></p>
<p>Ich verdiene mein Geld mit Nichtstun,</p>
<p>grau und monoton,</p>
<p>0,-€ die Stunde,</p>
<p>ein Hungerlohn. <br/> <br/></p>
<p>Meine Frau bleibt zu Hause</p>
<p>genau wie meine Hunde.</p>
<p>Sie sind aus durchsichtigem Porzellan</p>
<p>und stehen reglos im Regal. <br/> <br/></p>
<p>Hohl und stumm sitzen wir im Glashaus.</p>
<p>Deshalb zum Punkt:</p>
<p>Was kostet die Welt?</p>
<p>Mit Inhalt:</p>
<p>Farben, Ger&#228;uschen, Bewegung. Leben!</p>
<p>Ich nehm&#8217; sie gleich – v&#246;llig egal zu welchem Preis. <br/> <br/></p>

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		<title>Aristoteles &#8211; oder ein Hoch auf die Freundschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
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Eines ist klar: Ohne Freunde m&#246;chte niemand leben. Doch warum ist Freundschaft so unabdingbar? Schon Aristoteles stellte in seiner „Nikomachischen Ethik“ fest, dass Freunde Zuflucht bieten und in allen Lebenslagen hilfreich sind. Sie bewahren einen vor Dummheiten, sprechen einem Mut zu und sind bei allen Problemen f&#252;r einen da. Freundschaft ist die Grundlage unseres Zusammenlebens. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 267px"><img class="    " title="Aristoteles B&#252;ste" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Aristotle_Altemps_Inv8575.jpg" alt="Aristoteles-B&#252;ste" width="257" height="344" /><p class="wp-caption-text">Aristoteles-B&#252;ste</p></div>
<p>Eines ist klar: Ohne Freunde m&#246;chte niemand leben. Doch warum ist Freundschaft so unabdingbar? Schon Aristoteles stellte in seiner „Nikomachischen Ethik“ fest, dass Freunde Zuflucht bieten und in allen Lebenslagen hilfreich sind. Sie bewahren einen vor Dummheiten, sprechen einem Mut zu und sind bei allen Problemen f&#252;r einen da. Freundschaft ist die Grundlage unseres Zusammenlebens. Es ist eine Zuneigung, die sich explizit auf Menschen bezieht, nicht auf die Vorliebe eines Menschen f&#252;r irgendeinen Gegenstand. Von Freundschaft sprechen wir nur, wenn eine „Gegenliebe“ m&#246;glich ist und bei zwei Menschen der Wunsch besteht, dem anderen etwas Gutes zu tun. Diese zwischenmenschliche Beziehung basiert auf gegenseitigem Wohlwollen und Aristoteles fragt schlau: „Wie aber k&#246;nnte man sie Freunde nennen, wo die gegenseitige Gesinnung nach au&#223;en gar nicht hervortritt?“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gibt es verschiedene Arten von Freundschaft?</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit all unseren Freunden verbindet uns also etwas. Doch warum wird jeder Mensch sagen, er/sie habe zum einen einige engere Freunde, zum anderen lockerere Bekanntschaften und kenne wiederum Leute, von denen er/sie sich lieber fern halte? Gibt es verschiedene Arten der Freundschaft? Die Zuneigung, die wir zu einigen Mitmenschen empfinden, basiert laut Aristoteles auf dem, was wir als Liebens-wert empfinden. Hierbei unterscheidet Aristoteles zwischen drei Gegenst&#228;nden der (freundschaftlichen) Liebe zu anderen: Das n&#252;tzliche, das lustvolle und das wertvolle Liebens-werte. Aus diesen drei Motiven entsteht Freundschaft und genau so l&#228;sst sich Freundschaft folglich auch unterscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3 style="text-align: justify;">Wie du mir, so ich dir &#8211; Freundschaft des Nutzens/der Lust</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei der Freundschaft des Nutzens, ist die Verbindung zwischen den Menschen dadurch motiviert, dass sie von einander profitieren. Die Zuneigung, die die Freunde zueinander empfinden, entspringt den &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden, die beiden durch die Verbindung zueinander Vorteile versprechen. Bei so einer Freundschaft ist es wichtig, das auch wirklich beide Nutzen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Recht &#228;hnlich verh&#228;lt es sich bei der Freundschaft der Lust. Doch, wer h&#228;tte das geahnt, es dreht sich darum, dass die Freunde sich gegenseitig angenehme, lustvolle Stunden bereiten. Auch diese Art der Freundschaft entsteht nicht auf Grund der geliebten Pers&#246;nlichkeit des Gegen&#252;bers. Im Mittelpunkt steht der Lust bringende Faktor. Diese Art der Freundschaft ist besonders h&#228;ufig bei j&#252;ngeren Leuten zu finden. Sie sind impulsiver, streben nach intensiverer Leidenschaft und nach unmittelbaren Reizen. Ein Ph&#228;nomen, dass sich mit zunehmendem Alter &#228;ndert, wenn andere Dinge Lust ausl&#246;sen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die dritte Art der Freundschaft unterscheidet sich deutlicher von den ersteren. Das wertvolle Liebens-werte meint eine Faszination, Freunde sch&#228;tzen das Gute des anderen. In Aristoteles Worten ist es „Vollkommene Freundschaft […] der trefflichen Charaktere und die an Trefflichkeit einander gleichen.“ Der Freund ist „an sich“ interessant, sprich sein Charakter und seine Tugenden gefallen. Um des Freundes Willen w&#252;nschen Freunde einander Gutes, ungeachtet des eigenen Nutzens, bzw. der eigenen Lust. Diese Art der Freundschaft hat deutliche selbstlose Z&#252;ge. Allerdings werden Lust und Nutzen nicht ausgeschlossen, vielmehr vereint die vollkommene Freundschaft diese ersteren beide Freundschaftsformen in sich. Denn das Zusammensein mit einem „trefflichen“ Menschen bereitet Lust und gerne ist man einem echten Freund zu Nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3 style="text-align: justify;">Kann man Freundschaften klassifizieren?</h3>
<p style="text-align: justify;">Nachdem nun die drei Freundschaftsformen bekannt sind, ist schnell klar, dass sie verschieden eingestuft werden k&#246;nnen. M&#246;chte man ihren Stellenwert bestimmen, so k&#246;nnte man die Freundschaft des Nutzens, sowie die Freundschaft der Lust, als Freundschaften der zweiten Klasse bezeichnen. Im Gegensatz dazu existiert in Aristoteles Unterscheidung die vollkommene Form der Freundschaft, die nat&#252;rlich aller erster Klasse ist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-464" title="Freunde - wahre Freundschaft" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/SNV30110-240x300.jpg" alt="Freunde - wahre Freundschaft" width="240" height="300" />Das wohl schwerwiegendste Kriterium f&#252;r diese Klassifizierung ist die Dauer der Freundschaft. F&#228;llt der Lust bringende Faktor in einer Freundschaft, die sich auf Lust gegr&#252;ndet hat, weg, verliert die Freundschaft von jetzt auf gleich ihre Basis. Genau dasselbe gilt f&#252;r die Nutzen bringende Freundschaft. Diese zweitklassigen Arten stehen also auf einem mehr als wackeligen Fundament. Es k&#246;nnen schnell solche Freundschaften entstehen, sie k&#246;nnen aus au&#223;erordentlich intensiven und interessanten Momenten bestehen, aber nur all zu bald geh&#246;ren sie auch schon der Vergangenheit an. Dieses Tempo und diese Kurzlebigkeit sind Charakteristika, die die vollkommene Freundschaft nicht teilt. Ganz im Gegenteil. Mit der Zeit w&#228;chst das Vertrauen, wird die Beziehung intensiver und die Freundschaft festigt sich immer mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Vermutlich jeder Mensch wird, wenn er einmal &#252;ber seine Freunde nachdenkt, merken, dass der gr&#246;&#223;te Teil von ihnen der Nutzen oder Lust bringende Kategorie angeh&#246;rt. Solche Freunde sind sehr viel leichter zu finden, eine solche Freundschaft wird schneller geschlossen. Der Mensch f&#252;r eine vollkommene Freundschaft dagegen muss zun&#228;chst gefunden werden, so wie man Gold und Edelsteine zwischen den ganz normalen Kieselsteinen suchen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Bei Problemen wird eine Nutzen oder Lust bringende Freundschaft leicht und ohne weiteres beendet. Dies ist bei der vollkommenen Freundschaft nicht der Fall. Auch bei einer r&#228;umlichen Trennung, wird es mit einer Freundschaft, die auf Nutzen oder Lust basiert, sehr schnell vorbei sein. Sogar die vollkommene Freundschaft wird so eine schwierige Situation nicht ewig &#252;berdauern, aber sie „hebt die Freundschaft nicht einfach auf, sondern deren Verwirklichung“. Eine Freundschaft wird von der Zeit gen&#228;hrt, die die Freunde gemeinsam verbringen. Bei r&#228;umlicher Trennung werden die Freunde zun&#228;chst von ihren Erinnerungen zehren k&#246;nnen, aber irgendwann ist auch dieser „Vorrat“ aufgebraucht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3 style="text-align: justify;">Wahre Freundschaft &#8211; oder auf immer und ewig</h3>
<p style="text-align: justify;">Vollkommene Freundschaft ist wahre Freundschaft. Sie ist von Dauer und Tiefe. Es ist eine Freundschaft, die zwischen in irgendeiner Art gleichgesinnten Menschen passiert. Heutzutage w&#252;rde man es vielleicht mit dem Begriff Seelenverwandtschaft beschreiben, und nicht wie zu Aristoteles Zeiten von trefflichen, tugendhaften Menschen sprechen, die sich finden und zusammen tun. In einer solchen Freundschaft werden Fragen wie: „Was n&#252;tzt mir das?“ oder „Wozu kann ich das gebrauchen?“ sinnlos. Unaufgefordert und bereitwillig steht man zu einander, unterst&#252;tzt sich und ist f&#252;r einander da. Echte Freundschaft basiert auf Vertrauen, gemeinsam verbrachter Zeit und wahrer Zuneigung – ein festes, schwer zerst&#246;rbares Fundament.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Ich bin eine Frau &#8211; Respektier mich!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Du bist also eine Feministin? Willst du etwa sagen, du bist lesbisch? Oder rasierst du dir nur einfach nicht die Beine?
Frauen &#252;ber Feminismus
In der Geschichte des Feminismus zeigen sich viele Parallelen zum Rassismus. Mit dem Umbruch der Gesellschaft (Industrialisierung/Aufkl&#228;rung) bildete sich eine neue &#8220;imaginierte Gemeinschaft&#8221; im Sinne des Eurozentrismus. Der europ&#228;ische Mann wurde als &#8220;Norm&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Du bist also eine Feministin? Willst du etwa sagen, du bist lesbisch? Oder rasierst du dir nur einfach nicht die Beine?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fcapO8EsKM8&amp;feature=PlayList&amp;p=673621781D5C37F3&amp;index=9">Frauen &#252;ber Feminismus</a></p>
<p style="text-align: justify;">In der Geschichte des Feminismus zeigen sich viele Parallelen zum Rassismus. Mit dem Umbruch der Gesellschaft (Industrialisierung/Aufkl&#228;rung) bildete sich eine neue &#8220;imaginierte Gemeinschaft&#8221; im Sinne des Eurozentrismus. Der europ&#228;ische Mann wurde als &#8220;Norm&#8221; betrachtet. Alle anderen und auch Frauen standen unter dem Mann. Frauen wurden in dieser Hierarchie mit &#8220;lower races&#8221; gleichgesetzt. Niederer Wissensstand, Anf&#228;lligkeit f&#252;r Krankheiten und Unf&#228;higkeit zur Selbsst&#228;ndigkeit sind nur einige der Charakteristika, die Frauen, Farbigen und Affen zugeschrieben wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Grundlegend f&#252;r den Feminismus ist die &#220;berzeugung, dass eine gesellschaftliche Ungleichheit zwischen Mann und Frau existiert. Das Konzept zielt auf eine verbesserte Lage der Frau und eine faktische Gleichstellung in der Gesellschaft. Heutzutage gibt es zahlreiche feministische Str&#246;mungen, die teilweise gegens&#228;tzlich sind. W&#228;hrend sich die meisten feministischen &#220;berzeugungen auf Forderungen wie Chancengleichheit konzentrieren, gehen einige, wie zum Beispiel der Gynozentrismus, sogar &#252;ber diese Gleichheitsforderung hinaus und fordern eine konkrete Bevorzugung der Frau durch eine matriarchale Gesellschaftsordnung.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-363 aligncenter" title="Frauen Power" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/FrauenPower.jpg" alt="FrauenPower" width="150" height="149" /></p>
<p style="text-align: justify;">Kritisiert werden alle Feministinnen. Sie w&#252;rden sich ungeb&#252;hrlich dominant verhalten und ihre Weiblichkeit verneinen. Doch genau darum geht es nicht. Frauen sollten sich nicht in eine Opferrolle positionieren und versuchen, dem Mann immer &#228;hnlicher zu werden, sondern einfach als Mensch ernst genommen werden. Jeder auf diesem Planeten m&#246;chte respektiert werden, dabei kommt es nicht auf Geschlecht, Herkunft oder Stand an.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Problem dabei sind unsere Medien. Die Werbung vermittelt ein ganz bestimmtes Bild davon, wie eine Frau sein sollte. Ein v&#246;llig unnat&#252;rliches Bild, dem viele Frauen aber unbewusst nachzueifern beginnen. Das selbe gilt f&#252;r M&#228;nner. Der Mann ist der starke Besch&#252;tzer. W&#228;re es nicht an der Zeit f&#252;r eine Emanzipation der M&#228;nner? Statt Macho und Familienern&#228;hrer, sollte es eine Bewegung entgegen der Stereotypen und Druck der Gender geben!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Feministin Sein oder sich als Feministin f&#252;hlen, ist eine Entscheidung, die jeder f&#252;r sich selbst treffen muss, denn im Prinzip steckt man sich damit wieder in eine Schublade. Die Aussage &#8220;Ich bin Feministin&#8221; ruft bei jedem Menschen bestimmte Reaktionen und Assoziationen hervor, gute oder schlechte, die das Bild, das Mensch von sich vermittelt, vorbelasten.</p>
<p><img src="file:///C:/Users/QUEENK%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>

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		<title>Der traurige Versuch zu weinen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 20:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[probleme]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich sitze abseits und beobachte die Menschenmenge, deren Teil ich sein sollte. Doch bin ich nur Zuschauer. Unbeteiligter Zuschauer. Alle lachen. Lachen laut und fr&#246;hlich aus tiefstem Herzen. Sehen gl&#252;cklich aus. Und ich? Ich f&#252;hle mich mit jedem Laut, den sie von sich geben einsamerer, leerer und v&#246;llig ausgeschlossen. Sie m&#246;gen mich alle gar nicht, [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Ich sitze abseits und beobachte die Menschenmenge, deren Teil ich sein sollte. Doch bin ich nur Zuschauer. Unbeteiligter Zuschauer. Alle lachen. Lachen laut und fr&#246;hlich aus tiefstem Herzen. Sehen gl&#252;cklich aus. Und ich? Ich f&#252;hle mich mit jedem Laut, den sie von sich geben einsamerer, leerer und v&#246;llig ausgeschlossen. Sie m&#246;gen mich alle gar nicht, wollen mich nicht dabei haben&#8230; Zu allem &#220;berfluss habe ich au&#223;erdem zu viel gegessen, halte nun meinen schmerzenden Bauch. Zu dick, zu dick,&#8230; Ich geh&#246;re hier nicht her. Keiner sieht mich (trotz &#252;berdimensionalem Bauch). Ich beobachte die Menschengruppe, nehme aber nichts wirklich wahr. Ein Film, hintergr&#252;ndige Berieselung. Langsam und leise ziehe ich mich in die Dunkelheit zur&#252;ck. Es f&#228;llt nicht auf. Dem laufenden Schauspiel tut ein Zuschauer mehr oder weniger nicht zur Sache. Ich bin schlie&#223;lich kein Teil, dessen Fehlen den Ablauf st&#246;ren w&#252;rde. Hinterm Haus, dort wo die frische W&#228;sche h&#228;ngt, lege ich mich ins trockene Gras. Abgeschiedenheit. Ruhe. Tief sauge ich die sommerliche Abendluft ein und den Geruch von Waschpulver. Es riecht wunderbar frisch und die noch warme Luft – ein Nachklang der t&#228;glichen Hitze – h&#252;llt mich ein. Das strohige Gras und viele winzige Ameisen pieksen mich leicht in den R&#252;cken. Das zirpen der Grillen und die ferne Salsa Musik lullen mich ein. Den Blick in den dunklen, sternenklaren Himmel gerichtet denke ich an dicke, salzige Tropfen, die ich angesichts meiner miserablen Gef&#252;hlslage langsam aus meinen Auge &#252;ber mein Gesicht kullern lassen m&#246;chte&#8230; Ich bin ein schr&#228;ger Akkord, der das harmonische Zusammenspiel dieses Ortes und der lebensfrohen Menschenmenge st&#246;rt.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">W&#228;hrend ich noch versuche zu weinen, streift meine Hand ein gro&#223;es, gelbes Blatt. Das Blatt hat viele L&#246;cher, f&#252;hlt sich ledrig an, riecht nach Staub und Sonne. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt nun diesem Blatt – der Friedlichkeit des lauen Abends. Mit dem Blatt streiche ich &#252;ber mein Gesicht, halte es direkt an meine Nase und merke, wie es sich ganz leicht von meinen Fingern zerbr&#246;seln l&#228;sst. Seltsam faszinierend. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><img class="aligncenter size-full wp-image-341" title="photo_1456_20081026" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/photo_1456_20081026.jpg" alt="photo_1456_20081026" width="576" height="383" /><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Ach, ich wollte doch Tr&#228;nen hervor locken. Ich setzte mich mit angezogenen Knien aufrecht hin und betrachte den runden, kalten Mond, der mich geh&#228;ssig anstrahlt und wiege mich  vor und zur&#252;ck. Aber auch der bl&#246;de Mond, der in seiner vollendeten Unfreundlichkeit mit seinem wei&#223;-kalten Blick auf mich herunter sieht, bringt mich wohl kaum zum Weinen. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Da ich noch immer keine Tr&#228;ne vergossen habe, denke ich an alle anderen alternativen Genesungsmethoden: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">&#220;berm&#228;&#223;iger Alkoholkonsum. Eine Ich-Zerschneide-meine-gesamte-Kleidung-in-Fetzten Aktion. Ein Crazy Kurzhaarschnitt. Kleine, blutige Schnitte am Arm, &#8230;</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><br />
</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Ach nein, das ist doch alles Schwachsinn. Ich bin fest davon &#252;berzeugt, dass ein paar sch&#246;ne, befreiende Tr&#228;nen mich kurieren w&#252;rden. Mein Fremdk&#246;rperdasein ist so l&#228;hmend. Aber was ist das? Sitzt da jemand im Geb&#252;sch? Werd ich schon die ganze Zeit so angestarrt? Gebannt und regungslos blicke ich den Busch an. Da hockt jemand! Nicht einmal 10 m entfernt von mir! Mit langen buschigen Locken um den Kopf! Oder? Poch, poch, poch – f&#252;hle ich mein Herz schnell und schmerzhaft schlagen. Das kann nicht sein! Ich bin allein! Um sicher zu gehen, schaue ich kurz weg, harre einen Moment aus und blicke wieder das Geb&#252;sch an. Der Mensch ist immer noch da. R&#252;hrt sich nicht. Starrt mich an. Ich muss hier weg! Nur wohin? Zur&#252;ck in die schrecklich gl&#252;ckliche Menschenmasse? Ich traue mich nicht einmal „Hallo?“ zu fragen. Angst, Angst vor einem kleinen Laut aus meiner eigenen Kehle, der sicherlich nur ein erb&#228;rmliches Kr&#228;chzen w&#228;re. Meine Stimme w&#252;rde versagen. Ich bin wie versteinert, starre weiter ins Geb&#252;sch, rege mich nicht und wei&#223;, ich k&#246;nnte – sollte etwas passieren – nicht einmal schreien, geschweige denn weglaufen. Nach einigen Sekunden, aber gef&#252;hlten Stunden, mit einem riesigen Klo&#223; im Hals und unsicheren, sehr vorsichtigen Bewegungen, stehe ich langsam auf und gehe los. Erst einmal weg von hier. Langsam. Leise. Unentschlossen und die anderen scheuend, blicke ich mich um. Ich scanne alle Wege, Pflanzen, Versteckm&#246;glichkeiten um mich herum. Mein Blick bleibt an der offenen T&#252;r zum Waschh&#228;uschen h&#228;ngen. Meine Chance. Ich schalte das Licht ein, setze mich am Ende des kleinen, kahlen Raumes auf eine Bank. Dort hocke ich nun verkrampft und &#228;ngstlich an die Wand gedr&#252;ckt. Meine Augen wandern immer wieder &#252;ber die Waschmaschinen, W&#228;scheberge und schlichten beigen W&#228;nde. Das kalte Licht der einfachen Gl&#252;hbirne gef&#228;llt mir gar nicht, aber ich f&#252;hle mich im Hellen sicherer. Mein Kopf ist leer, das Weinen und mein Jammer kurzzeitig verdr&#228;ngt. Das Lachen und die Salsa Musik sind pl&#246;tzlich viel n&#228;her und lauter. Ich stelle mir vor, wie die fr&#246;hlichen Leute im Geb&#228;ude nebenan ausgelassen tanzen. Tanzen und lachen. Ich starre nun unbeweglich auf die dunkelblaue T&#252;r. Sie ist nur angelehnt. Zeit vergeht. Scheint still zu stehen. T&#252;r. Blau. Alle Tr&#228;nen sind vergessen. Alle Probleme auch. Was?</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><br />
</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Pl&#246;tzlich schaut ein dunkelbrauner Lockenkopf durch den T&#252;rspalt und ruft lachend: „Wir suchen dich schon &#252;berall!“ </span></span></p>

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		<title>Sommerloch &#8211; laue Zeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 07:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem belebenden und aufmunternden Monaten voller Fr&#252;hlingsgef&#252;hle folgt jedes Jahr das ber&#252;hmt-ber&#252;chtigte Sommerloch. Was geschieht im Sommer mit den Menschen? Sind alle so sehr in Urlaubsstimmung oder so gel&#228;hmt von der sonnigen Hitze, dass einfach nichts mehr los ist?
Man sollte doch meinen, dass gerade das gute Wetter alle aus ihren L&#246;chern zu abwechlungsreichen Aktivit&#228;ten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem belebenden und aufmunternden Monaten voller Fr&#252;hlingsgef&#252;hle folgt jedes Jahr das ber&#252;hmt-ber&#252;chtigte Sommerloch. Was geschieht im Sommer mit den Menschen? Sind alle so sehr in Urlaubsstimmung oder so gel&#228;hmt von der sonnigen Hitze, dass einfach nichts mehr los ist?</p>
<p>Man sollte doch meinen, dass gerade das gute Wetter alle aus ihren L&#246;chern zu abwechlungsreichen Aktivit&#228;ten locken sollte&#8230;</p>
<p>Doch in Berlin sind die Diskos nachts leerer als gew&#246;hnlich, im Einzelhandel wird geklagt, dass die Ums&#228;tze auf Grund des Sommerlochs so schlecht seien und doch hoffentlich bald das Weihnachtsgesch&#228;ft beginnt. In den Zeitungen wird ein Quatsch berichtet, der normalerweise im M&#252;lleimer landen w&#252;rde. Zum Beispiel wird man ausf&#252;hrlich &#252;ber Die Rennschnecken WM in England informiert oder bekommt den v&#246;llig neuen, unglaublichen Hinweis, dass k&#246;rperliche Aktivit&#228;t zu erh&#246;htem Energieverbrauch f&#252;hrt.</p>
<div id="attachment_248" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-248" title="PICT0183" src="http://www.hulablitz.de/wp-content/uploads/PICT0183-300x225.jpg" alt="die Seele baumeln lassen..." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">die Seele baumeln lassen...</p></div>
<p>Neben Sommerloch wird diese etwas faule Zeit, in der normalerweise viele Leute in den Ferien sind, sich in Politik und Kulturleben gew&#246;hnlich weniger ereignet und somit Journalisten kaum etwas zum Schreiben haben, auch Sauergurkenzeit, Hundstage oder Silly Season genannt.</p>
<p>Hundstage kommt nicht etwa daher, dass der Sommer so langweilig ist, nein, dieser Begriff f&#252;hrt zur&#252;ck in die Zeit des r&#246;mischen Reichs, als das Sternbild Gro&#223;er Hund nur vom 23.07. &#8211; 23.08. sichtbar war. In Deutschland kann man den Gro&#223;en Hund heutzutage allerdings fr&#252;hestens ab dem 30.08. sehen &#8211; so werden die hei&#223;esten Tage des Jahres nur noch aus traditionellen Gr&#252;nden als Hundstage bezeichnet.</p>
<p>Silly Season wird haupts&#228;chlich unter Sportlern gebraucht, denn w&#228;hrend des Sommers erleben die Eishockeyspieler, Fu&#223;baller, Footballer, usw. &#8230; meist eine Flaute.</p>
<p>Na sch&#246;n, so hat jede Jahreszeit seinen eigenen Charakter und nach dem himmel-hoch-jauchzenden Fr&#252;hling muss man sich erst einmal den Sommer &#252;ber erholen, bevor die k&#252;hlen Tage Einzug halten.</p>
<p>Genie&#223;t das sch&#246;ne Wetter!</p>

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