Was kostet die Welt? – Ein Gedicht

Wie viel kostet die Welt und wann können Sie liefern?
Ich wohne in der Gibts-Nicht-Str. 88
Postleitzahl 0 8 15 Lange-Weilen,
das ist ein Vorort von Gähnende-Leere.
Ich verdiene mein Geld mit Nichtstun,
grau und monoton,
0,-€ die Stunde,
ein Hungerlohn.
Meine Frau bleibt zu Hause
genau wie meine Hunde.
Sie sind aus durchsichtigem Porzellan
und stehen reglos im Regal.
Hohl und stumm sitzen wir im Glashaus.
Deshalb zum Punkt:
Was kostet die Welt?
Mit Inhalt:
Farben, Geräuschen, Bewegung. Leben!
Ich nehm’ sie gleich – völlig egal zu welchem Preis.
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Kategorien: Gedankenwelt
Tags: freiheit, Gedankenwelt, gedicht

Kommentare (1)
Sebbo
April 21st, 2010 at 19:58
schööööööönn
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